Bei Krankheit des Kindes was tun?

  § 2 Verhinderung

 (1)  Ist ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren zwingenden
Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so ist dies der Schule unter Angabe des Grundes
und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung unverzüglich mitzuteilen. Die
Entschuldigungspflicht ist spätestens am zweiten Tag der Verhinderung (fern-) mündlich oder
schriftlich zu erfüllen. Im Falle fernmündlicher Verständigung der Schule ist die schriftliche
Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen.


(2)  Entschuldigungspflichtig sind für minderjährige Schüler die Erziehungsberechtigten, im
übrigen die volljährigen Schüler selbst. Bei einer Erkrankung von mehr als zwei Tagen ist der
Berufsschule eine Ablichtung der dem Ausbildenden oder dem Arbeitgeber oder dessen
Bevollmächtigten vorgelegten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zuzusenden.


(3)  Bei einer Krankheitsdauer von mehr als fünf Tagen sowie bei Teilzeitunterricht von mehr
als zwei Unterrichtstagen, kann der Klassenlehrer oder der Tutor vom
Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. Bei auffällig
häufigen oder langen Erkrankungen kann der Schulleiter vom Entschuldigungspflichtigen die
Vorlage eines amts- oder vertrauensärztlichen Zeugnisses verlangen. Die Anforderung ist
durch den Schulleiter besonders zu begründen. Auffällig lang sind Erkrankungen von mehr als
zehn Tagen, bei Teilzeitunterricht von mehr als vier Unterrichtstagen.


(4)  Tritt der Verhinderungsgrund während des Schulbesuches ein, kann der unterrichtende
Lehrer den Schüler vorzeitig aus dem Unterricht entlassen.